antonia, ihre brüder und der papa
eigentlich sollte antonia alleine nicht auf den baum klettern, das hat sie david und tomi fest versprochen.
"du könntest herunterfallen", hat tomi gemeint, und david hat mit ihr ausgemacht, "wenn wir
das nächste mal kommen, dann sichern wir dich am seil und ziehen dich hoch".
jetzt überlegt antonia, wie oft sie wohl noch schlafen muss, bis ihre brüder wiederkommen...
da knarrt die verandatür, und mama ruft: "antonia, komm herein, es gibt abendessen!"
"du bist ja ganz erfroren", sagt mama und macht ihr eine tasse warme milch mit honig.
während papa holz in den ofen legt, erzählt er, dass david und tomi morgen kommen.
antonia macht einen freudensprung. denn erstens darf sie dann mit zum bahnhof fahren,
zweitens werden david und tomi sie in ihr baumhaus mitnehmen, und drittens hat antonia
ihre beiden brüder sehr lieb.
an diesem abend kann sie vor lauter vorfreude kaum einschlafen.
antonia hält papas hand ganz fest, als der zug ankommt und viele, viele menschen aussteigen.
"wie gerne würde ich auch einmal mit dem zug fahren", denkt antonia,
während papa nach den buben ausschau hält...
"da kommen sie!" ruft er.
tomi hält antonia gleich ein foto vor die nase und erklärt: "das ist unser merschweinchen, wir nennen es
toni...", und david fügt hinzu: "weil es so laut quietscht wie du!" antonia schaut ungläubig,
dann muß sie lachen. und auch papa, david und tomi lachen.
fotos:
monika kaynar
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